Von wegen "einsamer Cowboy": So spielt sich "Red Dead Redemption 2"

Die Website "Trusted Reviews" will einen Coup gelandet haben. Demnach hätte man den Redakteuren aus erster Hand Informationen über Rockstars kommenden Open-World-Western "Red Dead Redemption 2" zugespielt.

Den Ausführungen des Online-Magazins zufolge soll das Wild-West-Abenteuer ebenso wie das letzte "GTA" über einen MMO-inspirierten Multiplayer-Modus verfügen, in dem die Spieler freiheitlich auf Erkundungs-Tour gehen können. Ähnlich wie im Singleplayer-Spiel sollen intelligent agierende Nichtspieler-Charaktere mit ausgeprägtem Eigenleben dabei die Atmosphäre intensivieren, außerdem dürfen die Spieler in Läden neue Ausrüstung kaufen. Wer sich nach dem Einkaufsbummel erholen will, der kann sich in seine eigenen vier Wände zurückziehen - oder genauer: in sein persönliches Zelt. Letzteres dürfen Spieler anschließend wie die Appartements in "GTA 5" einrichten und verzieren. Um Colt und Seele baumeln zu lassen, darf man zudem angeln, Vieh hüten oder im nahen Fluss nach Gold schürfen.

Wer sein Geld lieber Action-lastiger verdient, darf wie im ersten Teil vom Pferderücken aus ballern und seine ebenfalls berittenen Widersacher mit geschickt platzierten Schuss-Salven in den Staub schicken: Die betteln dabei angeblich nicht selten um ihr Leben - und verkaufen es dann zum Beispiel im Austausch gegen Geld oder wertvolle Informationen.


Pferde sind laut "Trusted Reviews" nicht die einzige Möglichkeit, die Erkundung der Spielwelt zu beschleunigen: Fahrzeuge wie Kutschen, Minenwagen, Handwagen, Eisenbahnen und Loren sind nicht alle gleichermaßen bequem - aber auf alle Fälle sind sie flott! Gezielt langsam geht's dagegen im bereits aus dem ersten Teil bekannten "Dead Eye"-Modus zu, mit dessen Hilfe Revolverhelden in eine Art Zeitlupen-Modus umschalten, um ihre Ziele präzise zu erledigen. Außerdem soll man mithilfe der speziellen "Dead Eye"-Optik interessante Objekte in der Spielwelt markieren können.


Ausgesprochene Online-Duellisten verwenden das Feature unter anderem in Spielmodi wie einem an "PUBG" angelehnten "Battle Royale"-Modus, während es bei "Revive" und "Survive" nur eine stark eingeschränkte Anzahl von Wiederbelebungen gibt. Im Modus "Money-Grab" wiederum geht es darum, prall mit Moneten gefüllte Säcke in die eigene Basis zu transportieren, bevor sich Spieler des gegnerischen Teams die Barschaft greifen.


Sollte man mit Mehrspieler-Features allerdings nur wenig im Sinn haben, freut man sich auf eine detailliert ausgearbeitete Einzelspieler-Kampagne. In deren Verlauf würden die Entscheidungen und Aktionen des Spielers sogar stärkeren Einfluss auf den Ausgang der Geschichte haben als es noch beim Vorgänger der Fall war.


teleschau - der mediendienst

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